Archiv 2010

Herzliche Einladung

Der MUT-Vorstand lädt alle MUTigen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein zum

MUTigen Adventshock

mit interessanten Informationen über den Internationalen Bahnlärmkongress vom 13./14. November in Boppard/Mittelrhein.

Freitag, 10. Dezember 2010, 19.00 Uhr
Aula der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen

Wir versprechen interessante Informationen zu den Themen Bahnlärm und Gesundheit, Bahnlärm und Recht, Bahnlärm und Innovation mit gemütlichem Jahresausklang und bester Sorge um das leibliche Wohl.

Programmabfolge

19.00 Uhr: Berichte vom Internationalen Bahnlärmkongress

R. Diehl: Begrüßung und Einführung in den Internationalen Bahnlärm-Kongress
B. Kremer: Epidemiologische Studie zu den Auswirkungen von Fluglärm (Prof. Greiser)
R. Diehl: Wie viel Bahnlärm ist zu viel? (Prof. Spreng)
A. ter Wolbeek: Kritische Betrachtung zum Vergleich von Verkehrslärm-Lästigkeit (Dr. Windelberg)
G. Kaiser: Anstrengungen zum Bahnlärmschutz in der Schweiz (Dr. Ettler)
R. Faller: Wie lässt sich die Bahn leiser machen? (Prof. Hecht)
M. Stelter: Firmenkonzepte zur Minderung von Bahnlärm (Firmen)

Zur Stärkung der MUTigen servieren wir Heiße und Gulaschsuppe.

Ab 20.30 Uhr: Gemütlicher Adventshock

bei Glühwein und weihnachtlichem Gebäck, dazu vom Vorstand zur Unterhaltung ein kurzer Rückblick auf 2010

Wir freuen uns auf Sie!
Der Vorstand von MUT e.V.

Im MUT-Land nur die Bürgertrasse!


Einladung zum Novembertreff 2010 von MUT

Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Vorstand von MUT lädt Sie ganz herzlich zum öffentlichen MUT-Novembertreff 2010 mit einem Rückblick auf ereignisreiche Wochen ein:

Freitag, 26. November 2010, 18 Uhr,
Max-Planck-Realschule Bad Krozingen (Raum 101)

Auf der reichhaltigen Tagesordnung stehen Wertung und Folgeaktivitäten der ausgedehnten Informationstour von Bahnchef Rüdiger Grube und von Mitgliedern des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags durch die Region am südlichen Oberrhein sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Internationalen Bahnlärm-Kongresses in Boppard. Außerdem wird über die Vorbereitung vertiefender Untersuchungen der DB zum Vergleich ihrer Antragsplanung mit den Kernforderungen von BADEN 21 informiert, zu denen auch die Bürgertrasse zwischen Tiengen und Buggingen gehört. Die dazu berufenen Arbeitsgruppen nehmen ihre Tätigkeit auf, damit erste Ergebnisse bereits auf der nächsten Sitzung des Projektbeirats Rheintalbahn Anfang Februar 2011 diskutiert werden können. In den ersten Monaten des Neuen Jahres 2011 stehen weitere wichtige Besuche an, auf die wir uns alle vorbereiten müssen - wir zählen wie immer auf Sie!

Der Vorstand von MUT e.V.


Zeit der hohen Besuche - den Worten müssen Taten folgen!

Bahnchef Dr. Rüdiger Grube verbrachte am 30. und 31. Oktober 2010 ein informationsreiches Wochenende am Südlichen Oberrhein

Nachdem sich der aufgewirbelte Staub des hohen Besuchs bei uns langsam gesetzt hat, ist es höchste Zeit, dass sich der Vorstand ganz herzlich bei allen MUTigen bedankt, die sich bei der Vorbereitung der Infotour des Bahnchefs so kräftig engagiert haben. Der besondere Dank geht an die Macher der Aufbauten, an die Schildermaler, die Straßensteher und alle, die sich eingebracht haben, um dem Bahnchef klar zu machen, was wir wollen.

Obwohl sich das MUT-Land wegen der Irrfahrt des Bahnchef-Konvois nicht so optimal präsentieren konnte wie beabsichtigt, haben wir Herrn Grube die Notwendigkeit der Bürgertrasse auch anderweitig klar machen können, wenngleich nicht so eindrucksvoll, wie es mit der richtigen Route möglich gewesen wäre. Auf unser Missgeschick hat er spontan reagiert und angeboten, dass er unsere vorbereitete Tour im Januar 2011 in Begleitung von Ministerpräsident Mappus und Verkehrsministerin Gönner nachholen wird - diesmal unter MUT-Führung! Vielleicht musste es so kommen, damit wir eine zweite Chance noch besser nutzen können!? Was aufgebaut ist, sollte stehen bleiben.

Lesen Sie, was die Presse zum Besuch des Bahnchefs am südlichen Oberrhein berichtet hat (Auswahl):

http://www.badische-zeitung.de/buggingen/buggingen-grube-will-politiker-mitbringen
http://www.badische-zeitung.de/ruediger-grube-und-die-neue-dialogkultur
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/grubes-suedbadische-charme-offensive-x1x
http://www.badische-zeitung.de/grube-besuch-ein-signal-der-hoffnung
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/grube-in-freiburg-viel-vernuenftiges
http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/viel-gewagt-noch-nichts-gewonnen
http://www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/jetzt-muessen-taten-folgen-x1x--37310768.html
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/probelauf-am-oberrhein--37359690.html

und auch die Stellungnahme der IG BOHR!

Schöne Bilder vom Aufenthalt des Bahnchefs in Buggingen gibt es unter http://hanskoenigseefel.de/Bahn/30-10/Bahndemo%20in%20Buggingen01.html zu sehen!

Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags am 4. November 2010 im BOHR-Land

Nach einem facettenreichen Besuch des Bahnchefs in unserer Region stand der nächste hochrangige Besuch an: Am 4. November hat eine Delegation des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags unter Führung des Vorsitzenden Winfried Hermann die neuralgischen Punkte der Ausbaumaßnahme Rheintalbahn besichtigt. An den einzelnen Stationen hatten sich wiederum zahlreiche Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um auf die Folgen einer inakzeptablen Bahnplanung hinzuweisen und mit BADEN 21 die Lösung aufzuzeigen, mit der sich die zu erwartenden Beeinträchtigungen minimieren lassen.

Die Bürgertrasse im MUT-Land war Hauptthema an den Stationen Bahnhof Buggingen, an den Aufbauten an der L 120 und zwischen Schlatt und Bremgarten sowie an der Erentrudiskapelle über Munzingen, wo bei guter Sicht die Auswirkungen der Antragstrasse auf die Raumschaft an der Grenze zwischen Südlichem Breisgau und Nördlichen Markgräflerland von Tiengen bis Buggingen dargestellt und diskutiert wurden. Mit einer temperamentvollen Darstellung ihrer Probleme durch die Antragstrasse der Deutschen Bahn haben die MUTigen Landwirte erneut überzeugend für unsere Bürgertrasse geworben und kämpferisch deutlich gemacht:

Etwas anderes als die Bürgertrasse kann es im Nördlichen Markgräflerland nicht geben!

Markgräfler Gastfreundschaft konnten alle Mitreisenden im Tross des Verkehrsausschusses beim Mittagessen im Hausener Faller-Hof genießen. Reinhard Faller, Ortsvorsteher von Hausen und MUT-Vorstand, hatte in Vertretung von Bürgermeister Dr. Meroth zum Badischen Ochsenfleisch mit Meerrettich, Preiselbeeren und Kartoffeln geladen.

Pressestimmen zum Besuch der Delegation des Verkehrsausschusses (Auswahl):

http://www.badische-zeitung.de/buggingen/buggingen-die-groesste-bewegung-drin--37377218.html
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/rheintalbahn-schuetzenhilfe-aus-dem-bundestag--37375992.html
http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/kreuzungsfrei-ist-immer-besser--37375360.html
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/beispiel-einer-funktionierenden-buergerdemokratie--37381338.html
http://www.badische-zeitung.de/lahr/entscheidung-liegt-auf-eis--37379368.html

 

Nicht vergessen:
Unsere nächste Infoveranstaltung ist der MUT-Novembertreff
am Freitag, dem 26. November 2010, 18 Uhr,
in unserem Stammlokal Raum 101, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen.
Da werden wir das Geschehene Revue passieren lassen und bewerten.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr MUTiger Vorstand


Bahnchef Dr. Rüdiger Grube kommt am 30. Oktober 2010 ins MUT-Land

Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

getreu der Vorgabe "Viel Volk ist erwünscht" bei der Infotour von Bahnchef Grube durch unser MUT-Land am Samstag, dem 30. Oktober 2010, ruft der Vorstand die Bevölkerung im MUT-Land von Tiengen bis Buggingen nochmals auf, sich zu zeigen. Herr Grube wird wohl nicht nochmals zu uns kommen. Deshalb müssen wir ihm bei der sich bietenden Gelegenheit deutlich machen, warum wir als Lösung für den neuen Schienenweg durch unser schönes Land nur die Bürgertrasse akzeptieren können.

Der Bahnchef-Tross kommt von Tiengen nach Mengen und von dort durch Munzingen an die Erentrudiskapelle mit Sicht über das weite Land (Plan B bei schlechter Sicht: Von Mengen Richtung Biengen, Kanalweg nach Hausen). Unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten der MUTigen Tourbegleitung:

Hier ist die Landkarte (Tiengen ist leider nicht mehr drauf und ist an oberen rechten Kartenrand zu denken) mit der DB-Antragstrasse und ihrem Lärmteppich, den wir dem Bahnchef mit Ihrer Hilfe entlang der gelb eingezeichneten Route präsentieren wollen (Karte bitte anklicken):

Gute MUTige Standorte sind in Tiengen an B31 Einfahrt Sportplatz, in Mengen an der Hauptstraße auf Höhe der Kirche, in Munzingen am Ortseingang Richtung Mengen, in Hausen an der Tunibergstraße Gästehaus, in Biengen am Kreuzacker Siedlerhof und in Dottighofen an der Straße nach Schlatt, in Schlatt bei der Weinstube Nolde und dem Neubaugebiet Hardstraße, in Bremgarten an der Hauptstraße vor Abzweig Gewerbepark, in Eschbach an der Kreuzung ehemals Kisling, in Heitersheim an der Bahnunterführung. An diesen Stellen sollen ab 15.15 Uhr jeweils viele MUTige Bürgerinnen, Bürger und Familien mit Mützen, T-Shirts und Transparenten an der Route stehen und jeweils ein MUT-Schild mit den Lärmwerten an dieser Stelle hochhalten (die Schilder werden zur Verfügung gestellt).

Während der Tross zum Hofgut Feuerstein in Heitersheim fährt, wo die Landwirte ihr Anliegen vortragen, kommen alle MUTigen bis spätestens 17 Uhr zum "stillen" Protest (Transparente ohne Trillerpfeifen, denn wir wollen ja etwas sagen) an den Bahnhof Buggingen, wo Ansprachen gehalten werden. Um 18 Uhr ist eine öffentliche Pressekonferenz im Rathaus Buggingen (Kinosaal) anberaumt. Auch dort sollen MUTige präsent sein. Ihre MUTigen Ortsbeauftragten halten weitere Informationen für Sie bereit. Schauen Sie auch mal auf unsere Beiträge zum Fahrtenbuch!

Der Vorstand von MUT e.V.


MUT-Septembertreff 2010

Der MUT-Vorstand lädt alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur nächsten öffentlichen Informationsveranstaltung ein:

Freitag, 1. Oktober 2010, 18 Uhr,
Raum 101 der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen.

Auf der Tagesordnung stehen Aussprache und Wertung des Besuchs von Bahnchef Grube in Bad Krozingen am 10.9.2010, die Vorbereitung seiner neuerlichen Informationsreise in die Region am 30. und 31. Oktober 2010, die neuesten Informationen zum Internationalen Bahnlärmkongress in Boppard sowie Berichte über diverse Veranstaltungen zum Themenkomplex BADEN 21. Wir freuen uns auf regen Zuspruch.

Der Vorstand von MUT e.V.


Beeindruckender Empfang für den Bahnchef am südlichen Oberrhein

Im Namen der IG BOHR danke ich allen besonders aktiven Mitgliedern, zuvorderst Herrn Häge und den MUT-Vorständen R. Faller, A. ter Wolbeek und G. Kaiser, den Sprechern der Bürgerinitiativen, den Landwirten für ihre jede Aktion bereichernde Präsenz und besonders allen Teilnehmern am eindrucksvollen Empfang für den Bahnchef Dr. Rüdiger Grube im Kurpark von Bad Krozingen - es war eine rundum gelungene Demonstration des Bürgerwillens. Bitte schauen Sie sich die schönen Fotos dazu an!

Urlaubsbedingt habe ich Alles nur aus der Ferne miterleben können, aber die Resonanz auf die Veranstaltung am 10. September 2010 zeigt, dass die Region am südlichen Oberrhein dem Bahnchef gegenüber geschlossen ihre Vorstellungen von einer menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Ausbaumaßnahme für die Rheintalbahn zum Ausdruck gebracht hat. Hoffen wir, dass unser Auftreten Herrn Grube nicht nur zu spontanen positiven Äußerungen animiert hat, sondern zu nachhaltigen Anstrengungen seinerseits, die Rheintalbahn in einer Weise auszubauen, mit der wir Alle leben können. Lassen Sie uns daher weiter mit großer Wachsamkeit verfolgen, ob seinen guten Worten jetzt auch überzeugende Taten folgen!

Es grüßt Sie herzlich
Roland Diehl, MUT e.V., 1. Vorsitzender
Sprecher IG BOHR


Wichtige Veranstaltungsinformation!


Ferientreff 2010 von MUT

Die Sommerferien dauern zwar noch an, im Kampf der Bahnlärmgegner für eine leise Rheintalbahn gibt es dennoch keinen Stilstand. Der Vorstand von MUT lädt daher zu einer wichtigen Sitzung ein, die reichlich Stoff für Information und Diskussion bietet:

Freitag, 3. September 2010, 17.00 Uhr,
Max-Planck-Realschule Bad Krozingen, Raum 101

Bitte beachten: Der Treff startet bereits um 17 Uhr!

Wichtige Termine stehen an, auf die wir uns vorbereiten müssen:
10. September, 12.30 Uhr: Besuch von Bahnchef Rüdiger Grube in Bad Krozingen, dem ein gebührender Empfang geboten werden soll.
15. September, 14.00 Uhr: Besuch von Mitgliedern der GRÜNEN-Landtagsfraktion, darunter der verkehrspolitische Sprecher Werner Wölfle, in Herbolzheim. GRÜNE: "Nicht nur Stuttgart 21, auch das zweite große Projekt der Bahn im Land, der Ausbau der Rheintalbahn, stößt auf heftigen Widerstand".
17. September, 19.00 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion zum Ausbau der Rheintalbahn im "Salmen" Offenburg.
8. November, 16.00 Uhr: Offenes Fachgespräch Rheintalbahn mit Mitgliedern des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags in der Landesvertretung BaWü in Berlin.
13./14. November: 1. Internationaler Bahnlärmkongress 2010 in Boppard/Mittelrhein IBK2010. Durch eine alternative Bestuhlung kann die Teilnehmerzahl für den IBK2010 deutlich erhöht werden, so dass alle MUT-Mitglieder, die am Kongress teilnehmen wollen, herzlich willkommen sind.

Ein spannender Treff für die Daheimgebliebenen ist vorprogrammiert. Über rege Teilnahme freut sich der

Vorstand von MUT e.V.


Erster Internationaler Bahnlärmkongress 2010

Am 13. und 14. November 2010 treffen sich in Boppard am Rhein auf Einladung der Bürgerinitiativen Wissenschaftler, Mediziner, Experten und Vertreter der Politik.

Boppard am Rhein

Es ist der Kongress, der die Ruhe wieder zu einem schützenswerten Gut erheben will. Denn keine erneuerbare Energie ist besser als die, die in uns Menschen ruht und die sich jede Nacht durch ungestörten Schlaf wieder regeneriert. Wird uns dieser Schlaf entzogen, bleiben wir auf der Strecke. Das sagen renommierte Mediziner und Wissenschaftler wie Prof. Eberhard Greiser, Epidemiologe an der Universität Bremen, Prof. Manfred Spreng, Physiologe an der Universität Erlangen und Dr. Gerda Noppeney von der Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf in Troisdorf.

Zusammen mit Technikern, Lärmexperten, Politikern und Vertretern von Bürgerinitiativen werden diese anerkannten Fachgrößen zwei Tage lang über das Thema "Lärm macht krank - und was man dagegen tun kann" sprechen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt "Stress durch Lärm" stehen sowohl die rechtlichen Themen, hier vor allem "Versäumnisse von Politik und Bahn", als auch ein ganzes Bündel innovativer und wirksamer Lärmschutzmaßnahmen auf dem Tagungsprogramm.

Der von den Bürgerinitiativen ausgerichtete Kongress richtet sich insbesondere an Politiker in Europa, beim Bund sowie in den Ländern, Kreisen und Kommunen, um die von Bahn, Eisenbahnbundesamt und Lobbyisten zumeist einseitig geprägten Informationen zu objektivieren und zu vervollständigen.

Die Liste der Referenten des Kongresses liest sich wie das "Who is who" der Bahnlärmexperten. Von der TU Berlin reist Prof. Markus Hecht an, aus Hannover der Mathematiker Dr. rer. nat. Dirk Windelberg. Vom Arbeitskreis Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik wird Michael Jäcker-Cüppers vortragen und auch aus der Schweiz und aus Holland werden Referenten erwartet, ebenso die zuvor genannten Mediziner Prof. Greiser, Prof. Spreng und Dr. Noppeney.

Ein neues Format mit kurzen Vorträgen von jeweils 15 Minuten und anschließenden Podiumsdiskussionen soll die Veranstaltung lebendig und interessant machen. "Hart aber fair" soll über die Aspekte des Lärms und seiner Folgen gesprochen werden. Universitäten und Hersteller von Lärmschutztechnologien stellen den Stand der Technikvor, als Antwort auf die nicht mehr zu überhörenden Stimmen der Mediziner, denen der Kongress sein Motto verdankt: "Lärm macht krank!"

Kontakt:

    IBK Kongressbüro
    Frank Gross, Kongressleitung
    Simmerner Straße 12
    56154 Boppard
    Tel: 06742 801069-0
    E-Mail: info@pro-rheintal.de

1. Internationaler Bahnlärm-Kongress 2010

Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Sie mit uns für eine Rheintalbahn eintreten, die nach der Ausbaumaßnahme menschenverträglich, umweltgerecht und zukunftstauglich ist, insbesondere für die Bürgertrasse, die diesem Anspruch gerecht wird:

"Güter auf die Schiene" heißt das Credo einer vernünftigen Verkehrspolitik. Leider vergisst sie, dass mit den vielen Güterzügen der privilegierte Schienenverkehrslärm exorbitant angestiegen ist und noch immer weiter steigt. "Bahnlärm macht krank" - diesem viele Menschen bewegenden Thema widmet sich der Erste Internationale Bahnlärmkongress im mittelrheinischen Boppard. Gerade im Weltkulturerbetal hat der Bahnlärm seine Zumutbarkeitsgrenze längst überschritten, die Auswirkungen sind verheerend. So etwas darf es am südlichen Oberrhein nicht geben!

Die Kernforderungen der IG BOHR

Mit sechs Kernforderungen haben die Bürgerinitiativen der IG BOHR (Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober-und Hoch-Rhein, www.ig-bohr.de) gezeigt, wie sich der neue, mit Güterzügen hochbelastete Schienenverkehrsweg als Europatrasse BADEN 21 in unseren 2000-jährigen Kulturraum am Oberrhein integrieren lässt. Als Alternativplanung fordert MUT, dass die Neubaustrecke, die im Nördlichen Markgräflerland von Tiengen bis südlich von Buggingen eine reine Güterzugstrecke ist, als Bürgertrasse in teilgedeckelter Tieflage ausgeführt wird.

Die Kernforderung 4: Warum wir die Bürgertrasse brauchen

Bei dieser dringend gebotenen Alternative ist der Schutz vor dem Güterzuglärm lediglich ein Aspekt der Mensch und Umwelt schonenden Lösung. Gleichberechtigt daneben steht der Schutz der Landschaft und ihres prägenden Bildes, gerade auch im Zusammenhang mit dem Naherholungsraum von Bad Krozingen, dem umsatzstärksten Heilbad im Land, in dessen Ausbau und Zukunftsfähigkeit die Landesregierung schon hohe Summen investiert hat - in einem strukturschwachen Raum für die Arbeitsplatzsituation von unschätzbarem Wert. Ebenso wichtig ist der Schutz der Ackerfluren für die intensive Landwirtschaft mit Sonderkulturen auf fruchtbarsten Böden, die mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem die Existenzgrundlage zahlreicher Betriebe sichern. Die Antragsplanung der DB darf das bisher Geleistete keinesfalls in Frage stellen oder gar die Zukunft der Raumschaft aufs Spiel setzen.

Die Bürgerinitiativen kämpfen jetzt gemeinsam gegen den Bahnlärm und seine Lobbyisten

Wir kämpfen nicht alleine! Am 13. und 14. November 2010 wollen die vereinigten Bürgernetzwerke gegen Bahnlärm ein deutliches Zeichen setzen: Es muss Schluss sein mit unverantwortlichem Hinhaltungen und substanzlosen Versprechungen auf eine leise Zukunft. Durch kurze Vorträge und attraktive Diskussionsrunden soll dem Anliegen der Bahnlärmopfer Gehör verschafft werden. Eingeladen sind die Spitzen aus Politik und Bahnvorstand sowie führende Vertreter von Bürgerinitiativen aus Europa. Dabei stehen neben dem Kernthema vor allem die bundes- und europaweiten Themen, wie die Abschaffung des Schienenbonus, die Maximalpegelbewertungen, die Gleichstellung von Neubau- und Bestandsstrecken, die Neuregelung der Grenzwerte, sowie der gesamte Komplex wirkungsvoller Lärmschutz-Technologien auf der Agenda. Führende Wissenschaftler referieren und innovative Unternehmen stellen aus. Europas Verkehrsströme sind explodiert und werden weiter anschwellen. Permanenter Lärm macht krank, und die Regionen bluten aus. Der Schwarze "Lärmschutz-Peter" darf nicht den Kommunen und Ländern zugeschoben werden. Vielmehr ist die Bundes-Politik gefordert, Recht und Verordnungen den tatsächlichen Verhältnissen anzupassen. Auch Bahn und Betreiber sind aufgefordert, ihre veraltete Technik unverzüglich auf einen aktuellen Stand zu bringen. Ziel des Kongresses ist ein gemeinsames Manifest, das die unheilvolle Situation verständlich macht und Lösungen anbietet. Absender sind Bürgerinitiativen und Betroffene aus ganz Europa sowie Kommunen und Länder. Gemeinsam bilden sie eine europaweite Lobby gegen den Bahnlärm und für ein humanes und leistungsfähiges Europäisches Güterbahnsystem.

Schluss mit Vertröstungen und Versprechungen für eine leise Bahn - irgendwann

Heute schon verkehren die Güterzüge im Fünfminutentakt, nach Ausbau werden sie im Dreiminutentakt und mit noch höherer Frequenz verkehren. Für den berechtigten Protest der Bevölkerung gegen Bahnlärm haben die zuständigen Entscheidungsträger bei der Bahn, dem Eisenbahn-Bundesamt, dem Bundesverkehrsministerium nur substanzlose Versprechungen zu bieten. Hier einige "Kostproben" der Bahnlärmlobbyisten:

  1. Dass die Krankheitsbilder vom Lärm herrühren, ist nicht bewiesen
  2. Nächtlicher Fluglärm ist evtl. schädlich - ob das auch für den Bahnlärm gilt, muss noch untersucht werden
  3. Ob der Schienenbonus unberechtigt ist, ist noch wenig erforscht
  4. Eine Spitzenpegelbegrenzung bringt für den Lärmschutz nichts
  5. Durch Umrüstung auf K-Sohle wollen wir der Bahnlärm bis 2020 halbieren
  6. Das Projekt "Leiser Rhein" bringt den Durchbruch
  7. Wir erforschen den "Leisen Zug auf realem Gleis" (LZarG)
  8. Mit dem Konjunkturpaket II tun wir viel gegen den Lärm
  9. Wir wollen den Schienenbonus schrittweise reduzieren...
  10. Wir wollen lärmabhängige Trassenpreise einführen

Mit den unseriösen Vertröstungen auf den St. Nimmerleinstag muss jetzt Schluss sein! Wir brauchen Lösungen, die den Schienengüterverkers-Geschädigten unmittelbar und tatsächlich helfen und dafür sorgen, dass bei Neu- und Ausbaumaßnahmen an Schienenstrecken die alten Fehler nicht immer wieder neu gemacht werden. Das gilt nicht nur für den südlichen Oberrhein, sondern für die gesamte Rheinstrecke und überall in Deutschland, wo Menschen vom Bahnlärm geplagt, um ihre Gesundheit, Lebensqualität und ihr Eigentum, die Kommunen um ihre Entwicklungschancen gebracht werden.

Netzwerke gegen Bahnlärm machen gemeinsame Sache

Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen, um die erforderlichen Mittel und die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Bahnlärm aufzubringen. Die in den Netzwerken gegen Bahnlärm

  1. BVS - Bundesvereinigung gegen Schienenlärm
  2. AGUS - Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr
  3. LPR - Lions Pro Rheintal
  4. IG BOHR - Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein

organisierten Bürgerinitiativen haben sich entlang der gesamtem Rheinstrecke von Emmerich an der holländischen Grenze bis Weil an der schweizerischen Grenze mit Unterstützung zahlreicher weiterer Initiativen gegen Bahnlärm in Deutschland, aber auch in der Schweiz, Österreich, Italien und Holland zusammengeschlossen, um den

Ersten Internationalen Bahnlärm-Kongress 2010 - IBK2010 -

zu veranstalten:

Informieren Sie sich über die Inhalte und Ziele dieser außergewöhnlichen Veranstaltung...

Flyer Vorderseite

...und hier über ein höchst interessantes Programm, das es in dieser Weise noch nie gab

Flyer Rückseite

MUT organisiert mit den Schwesterinitiativen der IG BOHR eine Busfahrgelegenheit nach Boppard: Hinfahrt am 12. November gegen Mittag, Rückfahrt am 14.11. gegen 15.30 Uhr. Der Vorstand führt in den nächsten Tagen eine Umfrage bei den MUTigen durch, wer am Kongress teilnehmen möchte. Danach werden zentral die Tickets besorgt und die Hotelreservierungen vorgenommen. Die IG BOHR gewährt ihren teilnehmenden Mitgliedern einen Zuschuss von 100 Euro zu den Kongresskosten (Eintritt, Verpflegung, Unterbringung).

Haben Sie Interesse an der Teilnahme am Bahnlärmkongress? Bitte kontaktieren Sie das

    IBK Kongressbüro
    Frank Gross, Kongressleitung
    Simmerner Straße 12
    56154 Boppard
    Tel: 06742 801069-0
    E-Mail: info@pro-rheintal.de

Sie können sich auch mit MUT in Verbindung setzen, wir helfen weiter. Ihre Anfrage richten Sie bitte an

    Dr. Roland Diehl
    Vorstand MUT e.V.
    Sprecher IG BOHR
    Telefon: 07633/14362
    Fax: 07633 405409
    E-Mail: vorstand@mut-im-netz.de

Schauen Sie doch mal wieder rein - wir halten Sie auf dem Laufenden!

Initiativen schließen sich gegen lärmende Bahn zusammen

Gemeinsame Informations- und Aufklärungskampagnen sollen Politik und Bahn auf Versäumnisse der Vergangenheit hinweisen

Bahnlärm macht krank

Wenn es um unerträglichen Verkehrslärm geht, ist die Deutsche Bahn einer der größten Umweltsünder. Kein anderes Verkehrsmittel ist lauter, hat steilere Schall-Anstiegskurven, verursacht größere Erschütterungen und darf ungebremst bei Tag und Nacht zwischen den Häuserzeilen innerhalb der Ortschaften durchfahren. "Die Bahn ist ein Lärmmonster, die ihren guten Ruf in Sachen Umwelt immer mehr verspielt, weil man sich die Kosten für Lärmschutz am liebsten sparen möchte", sagt Roland Diehl, Sprecher der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR).

Täglich entstehen neue Bürgerinitiativen im Land, um sich gegen den Bahnlärm zur Wehr zu setzen. Jetzt haben die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen die Notwendigkeit erkannt, gemeinsame Sache zu machen, um die erforderlichen Mittel und die nötige Durchschlagskraft im Kampf gegen den Lärm aufzubringen.

Die Lärmwerte, denen die Menschen an Bahnstrecken immer noch ausgesetzt sind, liegen in der gefühlten Lautstärke um das Vier- bis Fünffache über dem, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorschlägt. Schlimmer noch, die Bahn, die im Güterverkehr seit 50 Jahren kein einziges Dezibel leiser wurde, nimmt noch einen "Schienenbonus" für sich in Anspruch und will als besonders lärmverträglich und ökologisch gelten. Dabei werden die Waggons immer noch wie die alten Postkutschen im vorletzten Jahrhundert auf den Laufflächen der Räder gebremst und neben Luftschall verursachen die Stahlmonster mittlere Erdbeben durch Erschütterungen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern.

Damit soll bald Schluss sein, denn die großen Bürgerinitiativen, zu denen auch Netzwerke in der Schweiz und in Italien/Südtirol gehören, wollen mit einem Internationalen Bahnlärmkongress, verbunden mit Informations- und Aufklärungskampagnen, dafür sorgen, dass sich Bahn und Politik nicht mehr länger hinter den eigenen Versäumnissen verstecken können. Mediziner halten die Bahnlärmsituation im Rheintal schon heute nicht mehr für vertretbar und Rechtswissenschaftler sprechen von einer verfassungsrechtlich bedenklichen Abstinenz des Gesetzgebers beim Immissionsschutz.

Sibylla Windelberg, die Vorsitzende der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS), weist darauf hin, dass statt der versprochenen Lärmreduzierungen im Rahmen des sogenannten Lärmschutzprogramms der Bundesregierung, durch Verkehrszunahmen und Überalterung der Fahrzeuge der Lärm nie abgenommen, sondern immer nur zugenommen habe.

"Wir sehen hier Grundrechte verletzt und werden die Politiker und Bahnvorstände dafür zur Verantwortung ziehen", erklärt Frank Gross, Sprecher des Bürgernetzwerks Pro Rheintal. Roland Diehl, Johannes Baumgärtner, Manfred Wahl und Georg Binkert von der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hochrhein (IG BOHR) pflichten dem bei. "Seit Ende der 90er-Jahre sind die unhaltbaren Zustände entlang der Bahntrassen im Parlament bekannt - nicht zuletzt auch durch den Sachverständigenrat, ohne dass daraus bis heute Konsequenzen gezogen und wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen wurden", so Roland Diehl. "Hier am Oberrhein tobt inzwischen der Lärmaufstand und wir haben Mühe, unsere Mitglieder zu beruhigen, deshalb sind jetzt deutliche Signale der Politik gefordert", macht Johannes Baumgärtner deutlich.

Teil des neuen Bündnisses auch die Initiativen am Niederrhein, wie Lions Emmerich, Betuwe - So nicht! und die IG BISS. Im Ruhrgebiet, halten der Bürgerverein Duisburg und AGUS (Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr) die Anliegen der Lärmgegner hoch. Am Unteren und Oberen Mittelrhein sind neben der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn auch die IG gegen Bahnlärm in Leutesdorf sowie in Leonberg die AGVL (Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg) aktiv.

Parteiübergreifend will man Kommunen und Kreise, Länder und Regionen auffordern, sich im Kampf gegen Lärm anzuschließen. Ziel ist es, mehr als eine Million Menschen hinter sich zu scharen, um dafür zu sorgen, dass Politik wieder fürs Volk und nicht für Lobbyisten gemacht wird. "Lärmschutz ist eine Überlebensstrategie und die Ruhe gehört in Zukunft zu denjenigen Gütern, die es zu schützen gilt", erklärt Roland Diehl. Eine der ergiebigsten erneuerbaren Energien sei die menschliche Schaffenskraft. Doch unter permanenten Lärmstressbedingungen könnten Menschen ihre Batterien nicht richtig aufladen. Die Folgen seien abzusehen und würden Staat und Gesellschaft Jahr für Jahr mehr Geld kosten als ein wirksames Lärmschutzprogramm.

Die Bürgerinitiativen haben führende Wissenschaftler zum Bahnlärm-Kongress am 13. und 14. November nach Boppard eingeladen. Mitmachen sollen auch Politiker aller Ebenen, um der Einseitigkeit des Informationsflusses in Sachen Bahn zu entrinnen und sich anhand anschaulicher Vorträge und Diskussionsrunden selbst eine Meinung zu bilden. "Menschen ein Recht einzuräumen, nachts schlafen zu dürfen, ist ein parteiübergreifendes Anliegen. Schlimm genug, wenn man dafür in einer zivilisierten Gesellschaft kämpfen muss", sagt Roland Diehl.

Kontakt:

    Dr. Roland Diehl
    Sprecher IG BOHR
    Vorstand MUT e.V.
    Telefon: 07633/14362
    Fax: 07633 405409
    E-Mail: vorstand@mut-im-netz.de


Liebe MUTige,

unser öffentlicher Juli-Treff 2010 wird wegen des Beginns der großen Ferien eine Woche vorverlegt. Wir laden alle MUT-Mitglieder und an einer menschenverträglichen Bahntrasse interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Treff ein:

Freitag, 23. Juli, 18.00 Uhr, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen (Raum 101)

Derzeit rauscht es mal wieder kräftig im Blätterwald. Die Medien überschlagen sich mit den wildesten Spekulationen - jeder will es besser wissen. Mehrere Arbeitskreise zu den Kernforderungen von BADEN 21 haben getagt, der Projektbeirat hat sich am 15.07. zu einer weiteren Sitzung getroffen. Lassen Sie sich aus erster Hand berichten! Es sieht so aus, als käme tatsächlich Bewegung in die verhärteten Fronten. Kommen Sie und informieren Sie sich, damit Sie Wichtiges nicht verpassen!

Themen sind u.a.

  1. 4. Sitzung des Projektbeirats am 15.7.2010 und Gespräche im Umfeld Kurzberichte und Wertung
  2. Anstehende Aufgaben - Vorplanung
  3. 1. Internationaler Bahnlärm Kongress - Aufgaben für MUT/IG BOHR, Organisatorisches
  4. Besuch von Bahnchef Rüdiger Grube am 10. September 2010 Vorbereitungen

Der Internationale Bahnlärm-Kongress - IBK2010 - wirft seine Schatten voraus: Bitte schauen Sie mal bei der IG BOHR-Homepage www.ig-bohr.de vorbei und verschaffen Sie sich einen ersten umfassenden Überblick. Die MUT-Homepage wird sich demnächst auch einklinken. Lesen Sie hier die erste Medieninformation dazu.

Allen, die am kommenden Freitag nicht dabei sein können, wünschen wir eine erholsame Ferienzeit, der Verreisenden sichere Zielankunft und Rückkehr, damit wir für einen heißen Herbst gewappnet sind.

Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.


ProtestgottesdienstHallo, Ihr MUTigen,

da sollten wir auch mitmachen!

Protst-Gottestdienst für einen menschenfreundlichen
und naturgerechten Ausbau der Rheintalstrecke.
Samstag, 10.07.2010
Bahnhofsvorplatz in Herbolzheim

Roland Diehl
MUT e.V., 1. Vorsitzender


BAHNWAHNSINNs-Filmfestival in Offenburg

Die Bürgerinitiative BI Bahntrasse e.V. Offenburg veranstaltet

am 8. Juli 2010 um 18 Uhr auf dem Neuen Marktplatz
ein Filmfestival der besonderen Art.

Mit Kurzfilmen und Spots wird der Bahnwahnsinn aufs Korn genommen! Der Hintergrund: Die Deutsche Bahn AG plant den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn von Offenburg bis Weil am Rhein auf eine Art und Weise, wie sie schlimmer kaum sein kann. Geht es an der geplanten Strecke weder menschenverträglich, noch umweltgerecht und schon gar nicht zukunftstauglich zu, sind die Bahnplanungen für die Stadt Offenburg die schiere Katastrophe! Unerträglicher Güterzuglärm, nachts im Dreiminutentakt, mitten durch die Stadt, dazu monströse Lärmschutzwände bis zu 12 Meter hoch, Abriss zahlreicher Häuser, akustische Käfighaltung für 3000 Haushalte sind die Attribute einer Planung, über die man nur noch den Kopf schütteln kann.

Die in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen mit ihren über 20.000 Mitgliedern und Tausenden Sympathisanten sind aufgerufen, den BAHNWAHNSINN zu verhindern und dafür einzutreten, dass der Ausbau der Rheintalbahn so erfolgt, dass ihn die betroffenen Menschen auch akzeptieren können. Das Alternativkonzept heiß

BADEN 21 - die Lösung für die Europatrasse Rotterdam-Genua am Oberrhein! BADEN 21 heißt für Offenburg ein Güterzugtunnel unter der Stadt - und für das Nördliche Markgräflerland die Bürgertrasse!

Das Bahnwahnsinns-Thema hat die Kreativität vieler Filmkünstler beflügelt. Kommen Sie und schauen Sie, wie man mit filmischen Mitteln einem Thema zu Leibe rücken kann, das für die Zukunft unseres 2000-jährigen Kulturraums so immens wichtig ist! Alle Infos zum Filmfestival auf dem Flugblatt (zur Vergrößerung bitte anklicken!):

Flyer Bahnwahnsinn

...und noch mehr unter www.bahnwahnsinn.de. Die MUTigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich willkommen! Es gibt sicher viele Anregungen - zur Nachahmung empfohlen.

Der Vorstand von MUT e.V.

Die nächsten Termine: MUT-Julitreff am 23. Juli 2010 um 18 Uhr, Max-Planck-Realschule Bad Krozingen (Raum 101). Wegen der Großen Ferien wird der Treff um eine Woche vorverlegt. Bitte den Termin beachten! Einladung folgt.

Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus: Internationaler Bahnlärm-Kongress am 13. und 14. November 2010 (IBK2010) in Boppard am Rhein! Die Organisation steht! In wenigen Tagen an dieser Stelle mehr mit allen wichtigen Informationen zum Programm, zur Anreise, Unterbringung und Verpflegung. Wir sagen der Bahnlärmlobby den Kampf an. Hier schon mal die erste Pressemitteilung.


Liebe MUTige,

zur Vorbereitung auf die voraussichtlich für den 15. Juli 2010 anberaumten Sitzung des Projektbeirats geht der IG BOHR-Führungsstab am 25. und 26. Juni 2010 in Klausur. Wir ziehen daher unseren Juni-Treff von MUT kurzfristig auf den kommenden Freitag vor. Vorankündigungen in der Presse waren leider nicht mehr möglich.

Wir laden ein zum

Juni-Treff von MUT e.V. am Freitag, dem 18. Juni 2010,
um 18.00 Uhr, Raum 101 der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen
.

Zu Ihrer Information erhalten Sie die Tagesordnung vorab.

Wir bitten um Verständnis für die kurzfristige Aktion und hoffen auf rege Teilnahme.

Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.


Mai-Treff von MUT - Ausflug ins Blaue

Für den Wonnemonat Mai (vielleicht rappelt sich das Wetter in der kommenden Woche ja wieder auf) hat sich der Vorstand einen etwas anderen Monatstreff ausgedacht:

Wegen der Pfingstferien treffen wir uns bereits am kommenden Freitag, dem 21. Mai 2010. Treffpunkt ist der Parkplatz der Spedition LTE im Industriegebiet "Im Mittelfeld" Buggingen, um 17.20 Uhr. Wir haben einen familienfreundlichen Ausflug vorbereitet, zu Fuß, oder per Farrad, auch Kinderwagen-gerecht - die MUTige Familie mit MUTigen T-Shirts, Mützen und Buttons bricht auf zu einem gemütlichen Ziel im Freien. Kommen Sie und lassen Sie sich überraschen - es lohnt sich! Ein Gönner hat uns eingeladen. Damit er vorplanen kann, wird um Anmeldung gebeten unter Tel/Fax 07633 13171 oder info@mut-im-netz.de, mit Fahrrad ja/nein.

Also, nicht vergessen:
Freitag, 21. Mai 2010, um 17.20 Uhr,
Parkplatz Spedition LTE, Im Mittelfeld Buggingen,
Abmarsch/fahrt pünktlich um 17.30 Uhr zum Ausflug ins Blaue.

Wir freuen uns auf Sie und hoffen auf rege Teilnahme.
Mit MUTigen Grüßen
Der Vorstand von MUT e.V.


Einladung zur MUT-Jahreshauptversammlung 2010

Der Vorstand der Bürgerinitiative MUT Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V. - lädt alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Jahreshauptversammlung 2010 in Verbindung mit dem April-Treff ein. Sie findet statt am

Freitag, dem 30. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen

Die Sitzung ist in jedem Falle beschlussfähig.

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Tätigkeitsbericht des Vorstands
  3. Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Bestellung der Kassenprüfer
  7. Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
  8. Ausblick und Diskussion
  9. Verschiedenes

Bitte beachten Sie die Vorverlegung auf 18 Uhr. Wer zeitlich knapp dran ist, kann gerne später dazustoßen. Es gibt wieder viel Interessantes zu berichten: Nach zügiger Abhandlung der Tagesordnung wird der Stand der Bemühungen um einen menschenverträglichen und umweltgerechten Ausbau der Rheintalbahn im MUT-Land berichtet und diskutiert sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung von BADEN 21 Ihr Kommen lohnt sich. Auch für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Lassen Sie uns nach dem offiziellen Teil noch ein wenig beieinander hocken.

Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freuen sich
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender


Der 28. April ist der Tag gegen Lärm 2010

Lärm kommt uns teuer zu stehen. Lärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eine unverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe. So beginnt die Presseerklärung des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA). Lesen Sie, was zum Thema "Kostbare Ruhe - teurer Lärm" von der DEGA und anderen Lärmbekämpfern, darunter die IG BOHR mit "Ohne die Ruhelösung BADEN 21 kein Ausbau der Rheintalbahn", ausgeführt wird. Der regionale TV-Sender SWR Baden-Württemberg sendet am Tag gegen Lärm um 18.45 Uhr ein Interview mit dem MUT-Vorsitzenden.


Aufruf zur Teilnahme am Zweiten Schienenlärmkongress
am 30.4.2010, Freiburg, Aula der Universität
im KG I, 9.00 UHR bis 13.00 Uhr

Für alle Bahnlärmgeplagten und die, die es nach dem Willen von Bund und Bahn werden sollen, ist dieser Kongress fast schon eine Pflichtveranstaltung. Kommen Sie und informieren sie sich über den Bahnlärm und seine schlimmen Auswirkungen, aber auch, was man gegen ihn unternehmen kann. Kommen Sie und nehmen Sie teil, um mit einer möglichst voll besetzten Aula die Brisanz des Bahnlärmproblems am südlichen Oberrhein zu demonstrieren. Es erwartet Sie ein interessantes und informationsreiches Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Die Schweiz macht sich Sorgen um den nördlichen Anschluss an die NEAT-Tunnel

Dass es nicht so recht vorwärts geht mit dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn im Streckenabschnitt Offenburg-Basel macht die Schweizer Verkehrspolitiker zunehmend nervös. Bundesverkehrsminister Ramsauer sieht sich verstärktem Druck ausgesetzt. Dazu erklärt die IG BOHR klar und deutlich: Wenn gemäß BADEN 21 neu geplant wird, können die Planverfahren zügig abgearbeitet werden. Viel Vorarbeit dazu wurde bereits geleistet. Für die Antragsplanung der Deutschen Bahn AG sehen wir schwarz! Vielleicht wird's etwas am St.Nimmerleinstag?

Unsere Schweizer Nachbarn bitten wir um Verständnis, dass die Menschen am südlichen Oberrhein eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Rheintalbahn fordern. Die Planungen der Deutschen Bahn AG erfüllen diesen Anspruch auch nicht annähernd. Schweizer Qualität ist in Deutschland leider nicht in Sicht. Der Schlüssel für eine zügige Ausbauplanung liegt beim Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn AG. Von ihnen hängt es ab, ob die vielen Milliarden, die die Schweiz mit dem Bau der NEAT-Tunnel dankenswerter Weise in eine weitsichtige und nachhaltige Verkehrspolitik investiert hat, zügig refinanziert werden können.

Sehen Sie den ausgezeichneten Filmbericht des Schweizer Fernsehens vom 15. April 2010 zum Südbadischen Bahnlärmprotest: hier oder hier.

Lesen Sie auch, was wir an den im Filmbericht zu sehenden Vorstand der NEAT-Aufsichtsdelegation, Rolf Büttiker, geschrieben haben - leider noch ohne Antwort. Und lesen Sie die Antwort von Bundesrat Moritz Leuenberger an die IG BOHR - auch er kommt im Filmbericht mit Schweizer Demokratieverständnis zu Wort.


Offener Brief an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
und an die Landesregierung Baden-Württemberg zur Antwort des BMVBS
auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion zum Ausbau der Rheintalb

Das BMVBS als Repräsentant der Bundesregierung hat auf die 26 Fragen der Kleinen Anfrage Stellung genommen. Lesen Sie hier, was die Bundesregierung zu wichtigen Fragestellungen ausgeführt hat. Aus Sicht der Bürgerinitiativen der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (IG BOHR) sind die Antworten zum großen Teil mehr als unbefriedigend. Die IG BOHR hat daher in einem Offenen Brief an das BMVBS zur Kenntnisnahme durch die Landesregierung ihren Unmut über die Ausführungen des BMVBS zum Ausdruck gebracht. Wir geben hiermit unseren Homepage-Besuchern den Offenen Brief zur Kenntnis, der in der Region verbreitet wird und zusammen mit einer Pressemitteilung an die Medien geht. Der in der Antwort an den Tag gelegte Umgang mit den Menschen in der Region am südlichen Oberrhein ist indiskutabel. Die Bürgerinitiativen der IG BOHR werden dagegen Widerstand leisten und bitten die mitbetroffenen Amts- und und Mandatsträger um ihre Unterstützung.

Lesen Sie hier die fast unglaubliche Antwort des Eisenbahn-Bundesamts auf den Antrag eines IG BOHR-Mitglieds zur Verminderung des Bahnlärms. Es ist höchste Zeit, eine menschenverachtende Gesetzeslage zu ändern! Sie ist nicht vom Himmel gefallen und kein unabänderliches Naturgesetz, sondern von Menschen gemacht und kann auch von ihnen wieder geändert werden. Rücksichtslosigkeit und Egoismus müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Dazu ein Spruch auf gut Badisch:

"Skrupelos sot mer nit si. Aber d'Skrupelose skrupelos zu bekämpfe, so skrupelos mues mer si" (unbekannter Autor).

Der Vorstand von MUT e.V.


Wichtige Ereignisse:
Fackelzug-Schweigemarsch-Warnfeuer gegen Bahnlärm und
politische Untätigkeit am Ostersamstag, 3. April 2010, in Schallstadt
Zweiter Schienenlärmkongress am 30. April 2010 in Freiburg
MUT-Jahreshauptversammlung 2010

Liebe MUTige Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Güterverkehr in den Abend- und Nachstunden hat wieder quälend zugenommen. Der Schutz vor Güterzuglärm ist nach wie vor völlig unzureichend. Darüber wollen, können und dürfen wir nicht zur Tageordnung übergehen. Das sind wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig, die schon heute massiv unter dem nächtlichen Güterzugverkehr leiden. Lesen sie hier über das Lärmmartyrium einer MUTigen Mitbürgerin aus Schallstadt. Die Rücksichtslosigkeit des Bahnbetriebs und die Untätigkeit der politischen Verantwortungs- und Entscheidungsträger muss immer wieder angeprangert werden.

Das wollen wir mit einer gemeinsamen Aktion von MUT und IGEL erneut tun mit einem Fackelzug, Schweigemarsch und Warnfeuer in Schallstadt am Ostersamstag, dem 3. April 2010, um 20 Uhr:

Fackelzug am Ostersamstag

Der Vorstand von MUT e.V. bittet trotz der ungewöhnlichen Zeit um rege Teilnahme. Wir dürfen keine Ruhe geben!

Aufmerksam machen wir auf den Zweiten Schienenlärmkongress, der vom Regionalverband Südlicher Oberrhein in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg veranstaltet wird: Freitag, 30. April 2010, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Aula Kollegiengebäude I. Diese Veranstaltung ist die Fortsetzung des Kongresses am 11. Juli 2007 an gleicher Stelle. Kommen Sie und lassen Sie sich u.a. über die neusten Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung und die rechtlichen Defizite in der Bekämpfung des Schienenverkehrslärms informieren. Hier finden Sie den Flyer mit Programm, weiteren Informationen und der Anmeldung. Bitte pro Teilnehmer/in eine Anmeldung verwenden!

Vergessen Sie unsere diesjährige Jahreshauptversammlung nicht, zu der der MUT-Vorstand alle MUT-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich einlädt.

Sie findet am Freitag, 16. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen statt.

Satzungsgemäß ist die Versammlung beschlussfähig, wenn 850 (20%) stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Sollte dies aufgrund der hohen Mitgliederzahl vom MUT e.V. nicht erreicht werden, wird die Jahreshauptversammlung für Freitag, den 30. April 2010, um 18.00 Uhr an gleicher Stelle erneut anberaumt und ist dann in jedem Falle beschlussfähig.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Tätigkeitsbericht des Vorstands
  3. Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Bestellung der Kassenprüfer
  7. Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
  8. Ausblick und Diskussion
  9. Verschiedenes


Einladung zum März-Treff 2010 von MUT e.V.

Liebe MUTige Streiter, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unsere nächste Informationsveranstaltung findet statt am

Freitag, dem 26. März 2010, um 18 Uhr

in der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101).

Nach dem Fiasko der vergangenen Sitzung des Projektbeirats hat MUT hat mit den Schwesterinitiativen in der IG BOHR die politischen Aktivitäten ausgeweitet. Gespräche in Stuttgart und Berlin stehen an. Für den Herbst 2010 ist ein Internationaler Bahnlärmkongress Rheinschiene in Planung, der vom 5.-6. November in Bonn stattfinden wird.

Wir danken allen MUTigen, die bei der Protestveranstaltung am 5. März in Weil-Haltingen dabei waren. So konnten wir ein erneutes Zeichen für die Entschlossenheit des Bürgerwillens setzen, eine menschenfeindliche Planung auf der Grundlage eines völlig veralteten Eisenbahnrechts nicht hinzunehmen.

Die Vorberatungen für die nächsten Sitzungen des Projektbeirats gehen weiter. Dieses wichtige Gremium muss weiterarbeiten, denn es erzwingt die Transparenz, die wir für unsere politische Arbeit brauchen.

Kommen Sie und informieren Sie sich! Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.

Und noch ein wichtiges Anliegen:

Resolution zur Unterstützung der Kernforderung 6 von BADEN 21
"Möglichst alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel"

Die Katzenberg-Kommunen müssen schon seit Jahren den Lärm der Güterzüge erdulden. Jetzt zeichnet sich mit der Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels die Chance auf eine nachhaltige Lösung des Problems ab: Güterzüge durch den Katzenbergtunnel!

Diese Chance muss durch die Schaffung der baulichen und betrieblichen Voraussetzungen konsequent genutzt werden. Politik und Bahn sind aufgerufen, den Weg für die Problemlösung frei zu machen. Die Kommunen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen mit ihren Ortschaften haben eine Resolution zu Papier gebracht, die eindringlich aufzeigt, was zu tun ist, damit für die Menschen der Isteiner Klotz-Gemeinden das Bahnlärmmartyrium ein Ende hat.

MUT freut sich über diese Resolution und unterstützt sie nach Kräften. Machen auch Sie mit und sammeln Sie Unterschriften!

Unterschriftenlisten bitte senden an:
Rathaus Bad Bellingen
Rheinstraße 25
79415 Bad Bellingen
Fax 07635-811939
wiedemann@gemeinde.bad-bellingen.de.

Der Vorstand von MUT e.V.


Einladung zur MUT-Jahreshauptversammlung 2010

Der Vorstand lädt alle MUT-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Jahreshauptversammlung 2010 ein. Sie findet statt am

Freitag, 16. April 2010, um 18.00 Uhr
in der Aula der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen

Satzungsgemäß ist die Versammlung beschlussfähig, wenn 850 (20%) stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Sollte dies aufgrund der hohen Mitgliederzahl vom MUT e.V. nicht erreicht werden, wird die Jahreshauptversammlung für

Freitag, den 30. April 2010, 19.00 Uhr an gleicher Stelle

erneut anberaumt und ist dann in jedem Falle beschlussfähig.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Tätigkeitsbericht des Vorstands
  3. Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Bestellung der Kassenprüfer
  7. Stand der MUTigen Bemühungen um eine Mensch und Umwelt schonende Bahntrasse
  8. Ausblick und Diskussion
  9. Verschiedenes

Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freuen sich
Vorstand und Beirat von MUT e.V.
Roland Diehl, 1. Vorsitzender


Liebe MUTige,

mit Datum 1. Februar 2010 ist der Planfeststellungsbeschluss für den Streckenabschnitt 9.2 Weil-Haltingen der Rheintalbahn ergangen - ein menschenverachtender Beschluss für eine menschenverachtende Planung, mit voller Rückendeckung durch die politischen Entscheidungsträger in Bund und Land, die bei wirklichem Willen das Desaster für die Haltinger Bevölkerung hätte abwenden können.

Unsere Haltinger BI-Kollegen rufen zur
Teilnahme an einer Protestveranstaltung
am 5. März 2010 in der Haltinger Festhalle auf
- der Aufruf anbei.

Damit das kein Vorgeschmack wird für das, was auf uns zukommt, wollen wir unsere Solidarität mit den Haltinger Mitkämpfern demonstrieren, aber auch ein klares Warnzeichen aussenden, dass wir MUTigen uns das üble Spiel nicht gefallen lassen werden.

Der Vorstand von MUT e.V. ruft daher alle MUTigen auf, an der
Protestaktion am Freitag, dem 5. März 2010, in Weil-Haltingen teilzunehmen.
Beginn um 19 Uhr mit einem Fackelzug,
Kundgebung in der Festhalle Haltingen um 20 Uhr
(Dauer ca. 1,5 Stunden).

Wir wollen mit einer starken MUTigen Delegation nach Haltingen fahren und organisieren dafür einen Busdienst für die Hin- und Rückfahrt. MUT übernimmt dafür die Kosten und freut sich über einen freiwilligen Spendenbeitrag.
Busabfahrt zentral für alle an der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen um 18 Uhr
(dort reichlich Parkmöglichkeiten).

Damit wir planen können:
Melden Sie bitte Ihre Teilnahme mit dem beigefügten Formular an (per Fax, Email oder Telefon).

Kommen Sie und machen Sie mit! Dies ist der Auftakt für weitere Aktionen!

Der Vorstand von MUT e.V.


Einladung zum Februar-Treff 2010 von MUT e.V.

Liebe MUTige Streiter, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sie sich für den Erhalt unserer weitgehend lärmfreien und intakten Heimat einsetzen!

Die Bürgerinitiative MUT bittet Sie zu ihrem Februar-Treff am

Freitag, dem 26. Februar 2010, um 18 Uhr

in die Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101). Wir bitten um Vormerkung des Termins.

Der Projektbeirat Rheintalbahn wird sich in Kürze mit der Westumfahrung Freiburg und der Bürgertrasse im MUT-Land befassen. Damit tritt für uns die Planfeststellung in die entscheidende Phase. Jetzt müssen wir den politischen Entscheidungsträgern unmissverständlich klar machen, dass wir nach 7 Jahren sehr engagierten Einsatzes für unsere Bürgertrasse das einzig akzeptable Ergebnis, nämlich deren Feinplanung und Realisierung, erwarten. Wir wollen den neuesten Stand der Gespräche berichten und uns für den Fortgang des Verfahrens in der gebührenden Weise aufstellen. Der neue Bundesverkehrsminister und sein für das Eisenbahnwesen zuständiger Staatssekretär haben ihren Besuch in unserer Raumschaft angekündigt. Das ist sehr erfreulich, denn dann lernen sie unser Anliegen hier vor Ort besser kennen als am grünen Tisch, und wir können ihnen in aller Deutlichkeit klar machen, dass wir eine menschenverträgliche, umweltgerechte und zukunftstaugliche Lösung brauchen, die die Menschen, ihren Naherholungsraum und sein Landschaftsbild schützt sowie der Landwirtschaft günstige Arbeitsbedingungen erhält. Und diese Lösung heißt Bürgertrasse! Kommen Sie und informieren Sie sich! Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.

Der Vorstand von MUT e.V.


Offener Brief zum Erlass des
Planfeststellungsbeschlusses Weil-Haltingen

Offener BriefAn Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer, MdB
und Herrn Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Berlin)

Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Staatssekretär,

für die Trassenführung und -ausführung beim viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn trägt nicht die Bahn in erster Linie Verantwortung, sondern die Politik. Die politischen Entscheidungsträger für dieses Jahrhundertprojekt, vornehmlich Sie, sind in dieser zentralen Frage ihrer Verantwortung bisher nicht gerecht geworden. Das Land würde 50 Prozent der Mehrkosten für die Alternativplanung BADEN 21 bestreiten, der Bund allerdings dürfe die andere Hälfte nicht übernehmen. Aus rechtlichen Gründen, wie Sie verlauten ließen. Den Bürgern ist das nicht zu vermitteln.

Lesen Sie hier mehr!


Wichtige MUT-Sitzung

Der Vorstand der Bürgerinitiative MUT - Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräfler-land - lädt alle Mitglieder zu eine wichtigen Informationssitzung ein. Damit wird der MUT-Januar-Treff, der wegen der Sitzung des Projektbeirats Rheintalbahn ausfallen musste, nachgeholt. Die Sitzung findet statt am

Freitag, dem 5. Februar 2010, um 18 Uhr in der
Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen (Raum 101).

Wichtige Themen:

  1. 3. Sitzung des Projektbeirats Rheintalbahn am 28.1.10: Ergebnis und Schlussfolgerungen
  2. Gespräch mit Armin Schuster MdB am 2.2.10
  3. Vorbereitung der Arbeitsgruppensitzungen zum Pro-jektbeirat

Kommen Sie und diskutieren Sie mit uns!

Der Vorstand von MUT e.V.


MUTiger Jahresauftakt

Liebe Mitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bürgerinitiative MUT Mensch und Umwelt schonende DB-Trasse Nördliches Markgräflerland e.V. wünscht Ihnen im noch jungen Jahr alles Gute und uns die Entscheidung für die Bürgertrasse. Im neu eigerichteten Projektbeirat werden die Weichen entsprechend gestellt. Gleichzeitig laden wir Sie und Ihre Familie herzlich ein zu unserem schon traditionellen Jahresauftakt

Mit MUT ins Neue Jahr

Freitag, 22. Januar 2010, 19.00 Uhr, Möhlin-Halle in Bad Krozingen-Hausen.

Wir berichten über die neuesten Entwicklungen bei unseren Bemühungen um BADEN 21 mit unserer Bürgertrasse und wollen mit Ihnen die nächsten Schritte beraten. Im Mittelpunkt aber steht der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, das Sie alle mitgestaltet haben. Vieles ist geschehen, z.B. Hallenboykott, Warnfeuer, Großkundgebung, etc. Wir lassen es in gemütlicher Runde mit Kurzanalysen und vielen Bildern Revue passieren. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Damit die Küche planen kann, bitten wir um Anmeldung mit dem beigefügten Formblatt.

Kommen Sie und gönnen Sie sich bei allem Ernst der Sache auch ein paar vergnügliche Stunden! Wir freuen uns auf Sie.

Der Vorstand von MUT e.V.


 

In unserem Archiv finden Sie weitere Mitteilungen des Vorstands:
MUT-Archiv 2017,
MUT-Archiv 2016,
MUT-Archiv 2015,
MUT-Archiv 2014,
MUT-Archiv 2013,
MUT-Archiv 2012,
MUT-Archiv 2011,
MUT-Archiv 2009,
MUT-Archiv 2008,
MUT-Archiv 2007,
MUT-Archiv 2006.

 



zur Sternmarschgalerie
zur Galerie unserer MUT-Probe
zur Galerie der IG-Bohr Großkundgebung zur Galerie der Erörterung